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Von der Au bis zur Ammer |
| Weilheim Dort, wo die Leute sind, soll in Weilheim die Kunst Einzug halten und nicht
umgekehrt. So wünschen es sich die Initiatoren der
Weilheimer Kulturstraße. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Markus Loth wird das künstlerische Ereignis im Juni über die Bühne gehen. Etwa 25
Aussteller, unter ihnen sämtliche Schulen Weilheims, werden sich mit Bildern und Objekten beteiligen. Ausgehend vom Naturfreundehaus wird sich die Kunstmeile über die Au bis hin zur Ammer erstrecken. Bildhauerarbeiten, Textilkunst, Schmelzglasobjekte und viele Installationen sollen die Landschaft um den Fluss in eine einzige Kunstausstellung verwandeln. Zahlreiche Weilheimer Künstler und Mitglieder des Kunstforums werden sich an der Ausgestaltung der Kulturstraße beteiligen. Beate Oehmann steuert ihre Fahneninstallationen bei. Oliver Klassen stellt seine monumentalen Throne aus |
Schwemmholz in die Natur und Monika Propach zeigt Skulpturen aus Stein. Die
Weilheimer Schüler warten neben anderen Objekten auch mit einem drei Meter hohen Totempfahl und getöpferten Steckerlfischen auf. In Weilheim hätte sie mit der Idee eine Kulturstraße zu schaffen, offene Türen eingerannt, sagt Monika Zöttl, Vorsitzende der Weilheimer Naturfreunde, die das Kulturvor haben auf den Weg gebracht haben. Keinerlei Hindernisse wären den Initiatoren in den Weg gelegt worden. Auch Kulturreferentin Ragnhild Thieler hätte das Projekt ausdrücklich begrüßt und ihre Unterstützung zugesagt. Begeistert zeigt sich auch Gisela Forster, die nach Andechs und Bernried wieder maßgeblich beteiligt ist. Am 19. Juni wird die Kulturstraße eröffnet. Sie wird für sechs bis acht Wochen bestehen bleiben. bkn |